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Funktions- und Aufgabenbereiche

Als Forschungs- und Entwicklungsingenieur arbeitet man vorwiegend in folgenden betrieblichen Funktions- und Aufgabenbereichen:

  • IT
  • Forschung, Entwicklung
  • Konstruktion
  • Produktion, Fertigung

Darüber hinaus kann sich die Tätigkeit auch auf folgenden Bereich erstrecken:

  • Management, Unternehmensführung

 

Weiterbildung

Perspektiven

Auch wer sich im Bereich Forschung und Entwicklung erfolgreich spezialisiert hat, steht - bedingt durch Veränderungen und Neuerungen - beruflich immer wieder vor neuen Herausforderungen. Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es daher, fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben und sein Fachwissen laufend zu ergänzen, zu vertiefen und an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich beruflich zu verändern, beruflich voranzukommen, sich selbstständig zu machen oder im Ausland zu arbeiten.

Am Ball Bleiben

Fertigungstechnik, höhere Programmiersprachen und Labortechnik sind Themen, denen sich Forschungs- und Entwicklungsingenieure immer wieder neu stellen müssen. Das Spektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Rapid Prototyping (RP) über Projektmanagement bis hin zu technischer Informatik.

Masterstudiengang, Promotion und Habilitation

Wer Führungspositionen anstrebt oder an Hochschulen tätig sein möchte, wird - sofern er die Voraussetzungen erfüllt - ein Masterstudium anschließen. Für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule ist in der Regel eine Promotion erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor benötigt man eine Habilitation. Die Promotion erleichtert auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Kompetenzen

Die folgende Liste enthält eine Auswahl der für diesen Beruf wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse. Die Auswahl dieser Kompetenzen erfolgt auf Basis der Auswertung von Stellen- und Bewerberangeboten. Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:

  • Arbeitsvorbereitung
  • Betriebsmitteleinsatz planen
  • Betriebstechnik
  • Elektrische Energietechnik
  • Entwicklung
  • Fertigungstechnik
  • Forschung
  • Kalkulation
  • Konstruktion
  • Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
  • Modellbildung, Simulation (IT)
  • Produktionsplanung
  • Projektmanagement
  • Technische Mechanik
  • Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:
  • Automatisierungstechnik, Prozessautomatisierung
  • CAD (Computer Aided Design)-Systeme anwenden
  • CAM-, CIM-Systeme anwenden
  • CNC-Kenntnisse, CNC-Programmieren
  • Datenbankadministration, -management, -organisation
  • Digital Mock-Up (DMU)
  • Elektronik
  • Elektrotechnik
  • Hardwareinstallation, Softwareinstallation
  • Informationstechnik, Computertechnik
  • Maschinentechnik
  • Mechatronik
  • Mikrocomputer-, Mikroprozessortechnik
  • Mikroelektronik
  • Qualitätsmanagement
  • Sensorik
  • Softwaretechnik, Software-Engineering
  • SPS-Programmierung, SPS-Technik
  • Technische Informatik

Darüber hinaus enthalten die folgenden Kompetenzgruppen weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse für den vorliegenden Beruf:

  • Kompetenzgruppe "Betriebssysteme"
  • Kompetenzgruppe "CAD-Anwendungen"
  • Kompetenzgruppe "CNC-, NC-Programme"
  • Kompetenzgruppe "Datenbanken, Datenverwaltungssysteme"
  • Kompetenzgruppe "Netzprotokolle"
  • Kompetenzgruppe "Netzwerkzertifizierungen"
  • Kompetenzgruppe "Programmiersprachen, Programmbibl., Entwicklungsumgebungen"

Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de

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