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Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten
Die folgenden Berufe stellen in der Regel nur eine Auswahl an Zugangsmöglichkeiten zur Tätigkeit als Qualitätsingenieur/in dar.
- Qualitätsingenieur
- Ingenieur für Agrartechnik
- Ingenieur für Brauwesen und Getränketechnologie
- Ingenieur für Elektrotechnik
- Ingenieur für Lebensmitteltechnologie
- Ingenieur für Materialwissenschaften
- Ingenieur für Technisches Management
- Ingenieur für Umweltschutz/Umwelttechnik
- Ingenieur für Verfahrenstechnik
- Wirtschaftsingenieur
Funktions- und Aufgabenbereiche
Als Qualitätsingenieur arbeitet man vorwiegend in folgenden betrieblichen Funktions- und Aufgabenbereichen:
- Organisation, Planung
- Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung
Darüber hinaus kann sich die Tätigkeit auch auf folgenden Bereich erstrecken:
- Management, Unternehmensführung
Weiterbildung
Perspektiven
Auch wer sich im Qualitätsmanagement erfolgreich spezialisiert hat, steht - bedingt durch Veränderungen und Neuerungen - beruflich immer wieder vor neuen Herausforderungen. Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es daher, fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben und sein Fachwissen laufend zu ergänzen, zu vertiefen und an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich beruflich zu verändern, beruflich voranzukommen, sich selbstständig zu machen oder im Ausland zu arbeiten.
Am Ball bleiben
Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung sowie Dokumentation sind Themen, denen sich Qualitätsingenieure immer wieder neu stellen müssen. Das Spektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Werkstoffprüfung und Unfallverhütung über Produktentwicklung und Fertigungstechnik bis hin zu Moderation und Mitarbeiterführung.
Masterstudiengang, Promotion und Habilitation
Wer Führungspositionen anstrebt oder an Hochschulen tätig sein möchte, wird - sofern er die Voraussetzungen erfüllt - ein Masterstudium anschließen. Für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule ist in der Regel eine Promotion erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor benötigt man eine Habilitation. Die Promotion erleichtert auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
Kompetenzen
Die folgende Liste enthält eine Auswahl der für diesen Beruf wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse. Die Auswahl dieser Kompetenzen erfolgt auf Basis der Auswertung von Stellen- und Bewerberangeboten. Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:
- Prüfverfahren
- Qualitätsaudit
- Qualitätsmanagement
- Qualitätsmanagementmethoden/-werkzeuge
- Qualitätsprüfung, Qualitätssicherung
- Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:
- Dokumentation
- Fertigungstechnik
- Gutachter-, Sachverständigentätigkeit
- Informationstechnik, Computertechnik
- Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)
- Messdaten auswerten
- Normung
- Statistik
- Statistische Prozessregelung (Qualitätssicherung)
- Technische Mathematik
- Verfahrenstechnik
Ausblick - Trends und Entwicklungen
Neue IT-Lösungen für das Produktionsmanagement
Aufgrund der Globalisierung sind die Anforderungen an die industrielle Produktion gestiegen. Mit dieser Entwicklung müssen sich auch Qualitätsingenieure verstärkt auseinandersetzen, wenn sie z.B. kundenorientierte Qualitätspläne für die Produktentwicklung erstellen und eine Risikoanalyse bei Neuprojekten und Auftragsänderungen anfertigen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, benötigen Industriebetriebe eine optimale Auftragsabwicklung.
Hierbei helfen neue IT-Lösungen für das Produktionsmanagement, sogenannte Manufacturing Execution Systems (MES). Dabei handelt es sich um Softwaresysteme, die zwischen der Unternehmensleitebene (ERP = Enterprise Resource Planning System) und der eigentlichen Fertigung angesiedelt sind. Sie ermöglichen eine detaillierte Feinplanung der Produktion und erfassen wichtige Größen wie Durchlaufzeit, Maschinenauslastung oder Produktausbeute. Dadurch können Qualitätsingenieure mögliche Schwachstellen leichter ausfindig machen und für Verbesserungsmöglichkeiten sorgen.
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, http://berufenet.arbeitsagentur.de
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