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Zugang zur Tätigkeit
Um als Umweltmanagementbeauftragter tätig zu sein, wird üblicherweise ein natur- oder ingenieurwissenschaftliches Hochschulstudium erwartet, beispielsweise in den Fachrichtungen Umweltschutz, Umwelttechnik oder Umweltwissenschaften. Aber auch mit einer einschlägigen Weiterbildung im Umweltbereich kann der Zugang zur Tätigkeit offen stehen.
Funktions- und Aufgabenbereiche
Als Umweltmanagementbeauftragter arbeitet man vorwiegend in folgendem betrieblichen Funktions- und Aufgabenbereich:
- Qualitätsmanagement, Qualitätssicherung
Weiterbildung
Perspektiven
Auch wer sich im Bereich Umweltmanagement erfolgreich spezialisiert hat, steht - bedingt durch Veränderungen und Neuerungen - beruflich immer wieder vor neuen Herausforderungen. Eine Voraussetzung für den beruflichen Erfolg ist es daher, fachlich auf dem neuesten Stand zu bleiben und sein Fachwissen laufend zu ergänzen, zu vertiefen und an aktuelle Entwicklungen anzupassen. Andere Perspektiven im Berufsleben können sein, sich beruflich zu verändern, beruflich voranzukommen, sich selbstständig zu machen oder im Ausland zu arbeiten.
Am Ball bleiben
Vorschriften und rechtliche Rahmenbedingungen für den Umweltschutz, aber auch Innovationen in der Umwelttechnik sind Themen, denen sich Umweltmanagementbeauftragte immer wieder neu stellen müssen. Das Spektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Immissions- und Emissionsschutz über Abfallwirtschaft und Entsorgung bis hin zu Arbeitssicherheit und Umweltrecht.
Studium, Promotion und Habilitation
Umweltmanagementbeauftragte mit Hochschulzugangsberechtigung können - sofern sie nicht bereits über einen entsprechenden Hochschulabschluss verfügen - beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Umweltschutz und Umwelttechnik erwerben. Wer bereits einen Bachelorabschluss vorweisen kann und Führungspositionen anstrebt oder an Hochschulen tätig sein möchte, wird - sofern er die Voraussetzungen erfüllt - ein Masterstudium anschließen. Für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule ist in der Regel eine Promotion erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor benötigt man eine Habilitation. Die Promotion erleichtert auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
Kompetenzen
Die folgende Liste enthält eine Auswahl der für diesen Beruf wichtigsten Fertigkeiten und Kenntnisse. Die Auswahl dieser Kompetenzen erfolgt auf Basis der Auswertung von Stellen- und Bewerberangeboten. Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:
- Abfallberatung
- Emissions-, Immissionsschutz
- Entsorgung
- Gefahrgutverladung, -versendung, -transport
- Gewässerschutz
- Kalkulation
- Kundenberatung, -betreuung
- Umweltberatung
- Umweltmanagement
- Umweltschutz, Umwelttechnik
Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:
- Betriebswirtschaftslehre
- Energieberatung
- Energiespartechnik
- Ökologie
- Recycling
- Umweltanalytik, Schadstoffuntersuchung
- Umweltaudit
- Umweltrecht
- Umweltverträglichkeitsprüfung
Quelle: BERUFENET, Bundesagentur für Arbeit, berufenet.arbeitsagentur.de
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