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Die stahl- und metallverarbeitenden Unternehmen verarbeiten mehr als Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Durch die Nähe zur Stahlindustrie ergibt sich eine starke Konzentration der stahl- und metallverarbeitenden Industrie auf Nordrhein-Westfalen. Jeder fünfte Arbeitsplatz der Metall- und Elektroindustrie in Nordrhein-Westfalen stammt von der Stahl- und Metallverarbeitungsindustrie, nur noch die Maschinenbaubranche übertrifft diesen Branchenanteil (Quelle: Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., www.wsm-net.de). Im Jahr 2007 gehörten zur Stahl- und Metallverarbeitung mehr als 4.700 Unternehmen, die rund 435.000 Mitarbeiter beschäftigten. Stahl- und Metallverarbeitung ist ein Industriezweig, der überwiegend aus kleinen und mittelständischen Unternehmen besteht.

78 Prozent der Unternehmen beschäftigen weniger als 100 Mitarbeiter, 19 Prozent 100 bis unter 500 Mitarbeiter und lediglich 3 Prozent mehr als 500 Mitarbeiter. Zu den breitgefächerten Produkten und Leistungen der Stahl- und Metallverarbeitung gehören neben diversen Dienstleistungen, wie z.B. Oberflächen- und Wärmebehandlung oder mechanische Bearbeitung, Investitionsgüter, klassische Konsumgüter bzw. Enderzeugnisse (z.B. Drahtgewebe, Federn, Schrauben) und insbesondere Zulieferteile (Vorprodukte), die direkt in die Produktion von nachgelagertern Industriefeldern eingehen. Dazu gehören größtenteils Schmiede- und Blechformteile, Produkte der Pulvermetallurgie, Verbindungselemente, Federn Ausbauelemente,  Blankstahl, Stahlrohre Kaltband, Druckkessel, Draht und deren Erzeugnisse. Die größten Kunden von Stahl- und Metallverarbeitungserzeugnissen sind der Fahrzeugbau, der Maschinenbau, die Chemieindustrie, die Elektroindustrie und das Baugewerbe.

Die Stahl- und Metallverarbeitungsindustrie ist selbst ein wichtiger Abnehmer von Erzeugnisse anderer Industriezweige, vor allem der Eisen- und Stahlindustrie. Im Jahr 2007 hat die Die Stahl- und Metallverarbeitungsindustrie mehr als 19 Millionen Tonnen Stahl, ca. 40 Prozent  der Stahlmenge, die für Gesamtversorgung des inländischen Marktes benötigt waren, abgenommen. Alle Industriebereichunternehmen haben im Jahr 2007 insgesamt einen Umsatz in der Höhe von 81,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies entspricht 12,4 Prozent mehr als im Jahr 2006. Im Inland ist eine Zunahme von 11,4 Prozent auf 55,5 Milliarden Euro erzielt worden. Zu einem solchen Wachstum haben zum Teil die beträchtlichen Preissteigerungen für Vormateriale und Energie beigetragen. Der Export ist um 14,2 Prozent auf 25,9 Milliarden gewachsen. Somit liegt die Exportquote bei 32 Prozent. Der bedeutendste Absatzmarkt ist die Eurozone, gefolgt von USA, Schweiz und China. Zudem steigt diesbezüglich die Bedeutung von osteuropäischen Beitrittsländern und Indien. Für das Jahr 2008 erwarteten Experten eine weitere positive Entwicklung der Branche bzw. eine Stabilität in den Bestellvolumen der Abnehmer. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, www.bmwi.de)

 

Mehr Infos unter

  • Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V., www.wsm-net.de

 

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