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Das Anschreiben bildet das Herzstück einer perfekten und erfolgreichen Bewerbung, weil es sich direkt an den Personalverantwortlichen richtet. Dadurch erfährt der potentielle Arbeitgeber, dass es sich um eine Bewerbung auf eine bestimmte Stelle bzw. Position  handelt. Daraus muss klar erkenntlich sein, dass der Bewerber die Stellenanforderungen der zu besetzenden Stelle erfüllt und somit die Eigenschaften des Wunschkandidaten besitzt. Aus diesem Grund soll der Bewerber durch Anschreiben das Interesse des Arbeitgebers wecken, indem er seine persönlichen und fachlichen Stärken heraussucht und nur auf die relevanten bisherigen Tätigkeiten eingeht.

Des Weiteren soll ein Bewerber auch formale Kriterien bei der Gestaltung des Anschreiben beachten: Das Anschreiben sollte eine DIN A4 Seite lang sein. Der Seitenrand links beträgt 2,5 cm, rechts und nach unten jeweils 2 cm. Der Rand nach oben beträgt vier Zeilen. Die empfohlene Schriftgröße liegt bei 12 Punkt, als Schriftarten sollte man Klassiker wie Arial oder Times New Roman verwenden. Der Briefkopf beginnt in der fünften Zeile und beinhaltet zwei Adressen (Absender und Empfänger), Betreff und Anrede. Man beginnt oben links mit der eigenen Adresse (Name, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Telefonnummer). Sollte man eine E-Mail Adresse angeben, dann nur eine die seriös klingt und nicht irgendwelche Nicknames. Unter der eigenen Adresse sollte man 4 Zeilen freilasse, dort folgt die Adresse des Empfängers. Der Bewerber sollte sich telefonisch informieren, ob eine Personalabteilung oder ein entsprechender Ansprechpartner existiert, doch in der Regel ist die komplette Adresse jedoch schon in der jeweiligen Stellenanzeige zu lesen.

Danach sollte man weitere 4 Zeilen freilassen und den Betreff kurz und präzise formulieren. Er dient dazu, den Bezug zur ausgeschriebenen Stelle herzustellen. Vor der Anrede sollten weitere 2 Zeilen frei gelassen werden. Wenn der Ansprechpartner bekannt ist, sollte man ihn mit „Sehr geehrter..“ oder „Sehr geehrte Frau“ anreden. Wenn er unbekannt ist dann mit „Sehr geehrte Damen und Herren“. Der Anschreibtext setzt sich aus mehreren Komponenten wie Einleitung, Hauptteil und Grußformel zusammen und entscheidet am ehesten über Erfolg oder Misserfolg einer Bewerbung. Im Hauptteil werden der Werdegang sowie Kenntnisse und Fähigkeiten dargestellt. Man beginnt mit den eigenen Qualifikationen (Ausbildung/Studium, Schulabschluss).

Danach folgen Interessen, Referenzen und weitere Qualifikationen, das was für den anvisierten Job relevant sein könnte. Idealerweise signalisiert man, dass man genau die richtige Person für die Position ist. Dabei sollte man jedoch Einschränkungen und Übertreibungen vermeiden. Anschließend kann man seine Vorstellungen, Erwartungen und Wünsche im Hinblick auf die neue Aufgabe zum Ausdruck bringen und nicht zu vergessen, seine derzeitige Tätigkeit beschreiben. Zum Schluss sollte man das Ziel „Einladung zum Vorstellungsgespräch“ artikulieren. Beliebt ist die Phrase „Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich“. Auf die beigefügten Anlagen wird unten auf der Seite hingewiesen. Das zeigt, dass sämtliche geforderten Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Arbeitsproben) der Bewerbungsmappe beiliegen. Nach dem Hauptteil kommt, mit einer Leerzeile Abstand, die Verabschiedung. Dabei muss man darauf achten, dass man nicht zu altmodisch aber auch nicht zu umgangssprachlich formuliert. Mit dem üblichen „Mit freundlichen Grüßen“ macht man am wenigsten falsch.

Die Unterschrift sollte handschriftlich erfolgen. Oft stellt sich bei der Formulierung das Problem des „richtigen Tonfalls“. In den meisten Stellenanzeigen findet man spezielle Anforderungen an die Bewerber, wie „Teamfähigkeit, Flexibilität oder Disziplin“. Auf diese Anforderungen muss man eingehen um zu zeigen, dass man den Ansprüchen genügt. Bei der Wortwahl im Anschreiben verzichtet man besser auf passive Formulierungen.

 

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