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Ausbildungsaufbau
Für Bachelorstudiengänge gibt es keine verbindlichen Rahmenordnungen. Die Ausrichtung oder Schwerpunktsetzung der Studiengänge im Bereich Verfahrenstechnik kann deshalb von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich sein.
Bachelorstudiengang mit Praxisprojekt
Die Studiengänge setzen sich - je nach Hochschule - aus einer unterschiedlichen Anzahl von Modulen zusammen. Sie umfassen neben Lehrveranstaltungsmodulen (in der Regel Pflicht- und Wahlpflichtmodule) auch ein Praxisprojekt (im Betrieb oder an der Hochschule) und eine Bachelor Thesis (Bachelorarbeit).
Pflichtmodule sind obligatorisch zu belegende Lehreinheiten. Innerhalb der Wahlpflichtmodule kann eine Auswahl aus mehreren Lehreinheiten getroffen werden. Gegen Ende des Studiums ist die Bachelor Thesis anzufertigen.
Pflichtmodule sind beispielsweise
- Grundlagen Mathematik
- angewandte Mathematik
- Grundlagen Physik
- Grundlagen Chemie
- Chemie für Verfahrenstechniker
- Statik
- Festigkeitslehre
- Elektrotechnik und Messtechnik
- Grundlagen Werkstofftechnik
- Fluidmechanik
- Thermodynamik 1 bis 2
- thermische Verfahrenstechnik 1 bis 2
- biologische Verfahrenstechnik 1 bis 2
- verfahrenstechnische Grundlagen
- Regelungstechnik
- Maschinenelemente für Verfahrenstechnik
- mechanische Verfahrenstechnik
- chemische Verfahrenstechnik
- verfahrenstechnische Anwendungen
- Pumpen und Verdichter
- Anlagenplanung
- Apparate und Rohrleitungsbau
- Grundlagen Projektmanagement
- Präsentationstechnik
- Basic Technical Communication
- Betriebswirtschaftslehre
- wissenschaftliches Praxisprojekt
Mögliche Wahlpflichtmodule
- Umwelttechnik
- nachwachsende Rohstoffe
Ausbildungsabschluss, Nachweise und Prüfungen
Studienabschluss
Module sind in sich abgeschlossene Lehreinheiten, die mit einer Prüfung abgeschlossen werden. In der Regel gilt Folgendes:
- Alle Pflichtmodule müssen absolviert werden.
- Bei Wahlpflichtmodulen besteht eine Auswahlmöglichkeit, d.h., nicht alle Module müssen absolviert werden.
- Module im Schwerpunktbereich können freier nach eigenen Interessen zusammengestellt werden.
Alle Modulprüfungen werden studienbegleitend durchgeführt. Sie können in Form von Klausuren, mündlichen Prüfungen, schriftlichen Hausarbeiten, Referaten mit schriftlicher Ausarbeitung oder Projektarbeiten abgelegt werden.
Bachelor Thesis
Zum Abschluss des Studiums ist eine Bachelor Thesis (Bachelorarbeit) zu verfassen. Je nach Prüfungsordnung ist auch ein Kolloquium abzulegen.
Credit Points
Das Studium ist erfolgreich absolviert, wenn die Zahl der erforderlichen Leistungspunkte (Credit Points) erreicht ist.
Prüfungswiederholung
Nicht bestandene Modulprüfungen, Bachelorarbeit und Kolloquium können in der Regel einmal wiederholt werden. Gegebenenfalls ist in Ausnahmefällen eine zweite Wiederholung möglich.
Prüfende Stelle
Prüfungen werden durch Professoren und andere prüfungsberechtigte Personen abgenommen.
Rechtsgrundlagen
Die rechtlichen Grundlagen für das Studium bilden die jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen und ggf. das Modulhandbuch.
Abschlussbezeichnung
Der Studiengang Verfahrenstechnik führt die Studierenden zu einem der folgenden ersten berufsqualifizierenden Abschlüsse:
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Bachelor of Science (B.Sc.)
Nachweise und Prüfungen
Modulprüfungen
Nach erfolgreich absolviertem Bachelorstudium verleiht die Hochschule einen der folgenden akademischen Grade:
- Bachelor of Engineering (B.Eng.)
- Bachelor of Science (B.Sc.)
Die Noten der Modulprüfungen und der Bachelor Thesis gehen in das Zeugnis ein, das auch die Studiengangsbezeichnung enthält. Gleichzeitig mit dem Zeugnis erhalten die Absolventen eine Urkunde über den Bachelorgrad (Bachelor-Urkunde).
Hinweis: Bachelorabschlüsse stellen einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss dar. Sie verleihen grundsätzlich dieselben Berechtigungen wie Diplomabschlüsse von Fachhochschulen.
Diploma Supplement
Den Anhang zum Abschlusszeugnis der Bachelorstudiengänge bildet das in der Regel in englischer Sprache abgefasste Diploma Supplement.




