Karriere - Quo vadis?

  • Läuft alles nicht so wie geplant?
     
  • Spielt der Chef nicht so   mit wie erhofft?
     
  • War doch der falsche Job beim letzten Wechsel? 

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Viele Unternehmen nutzen den Einstellungstest als Teil einer Bewerbung beim Auswahlverfahren für eine zu besetzende Stelle. Man nennt ihn auch psychologischer Eignungstest. Er beinhaltet verschiedene Aufgaben, die der Bewerber in einer bestimmten vorgegebener Zeit erfüllen muss. Viele ausbildende Betriebe laden Bewerber, die die erste Runde überstanden haben, zu einem Einstellungs- bzw. Eignungstest ein, um deren Kenntnisse und Fähigkeiten abzufragen. Einen Standard-Einstellungstest existiert nicht. Die zu absolvierenden Tests variieren von Unternehmen zu Unternehmen und sind auch vom Ausbildungsberuf abhängig. Doch grundsätzlich umfasst ein Einstellungstest die Bewertung der Kenntnisse des Bewerbers sowie die Durchführung psychologischer Tests (Leistungs- und Selbsteinschätzungstest). Zu einem will der Arbeitgeber dadurch zu testen, wie gut die Kenntnisse des Bewerbers in den Bereichen Rechtschreibung, Grammatik, Mathematik und Allgemeinbildung sind.

Zum anderen wollen Personalverantwortliche herausfinden, ob der Bewerber für die ausgeschriebene (Lehr)Stelle geeignet ist oder nicht. Ziel von Leistungstests ist es, die grundsätzliche Begabungsstruktur des Bewerbers festzustellen. Dabei geht es vor allem um die Bereiche logisches Denken, räumliches Vorstellen,  Sprachverständnis, Umgang mit Zahlen, Technikverständnis, Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit. Ziel der Selbsteinschätzungstest ist es mittels Fragebögen festzustellen, wie sich der Bewerber sich durch Ankreuzen vorgegebener Antwortmöglichkeiten über Eigenschaften der eigenen Persönlichkeit oder auch Interessen selbst einschätzt.

Nur der Bewerber, die diese oft mehrstündigen Auswahltests erfolgreich meistert und somit die Erwartungen des Arbeitgebers erfüllt, wird zu einem abschließenden Gespräch eingeladen, in dem er dann noch mal die Personalverantwortlichen persönlich überzeugen muss. Es gibt mittlerweile viele Hochschulen, die Schulungen anbieten, damit fachlich hoch qualifizierten Bewerbern nicht wegen eines vermasselten Rollenspiels im Assessmentcenter Ihren Traumjob verpassen.


Persönlichkeitstest

In der Regel ist auch ein Persönlichkeitstest Bestandteil eines Einstellungsverfahrens. Ein Persönlichkeitstest ist ein psychologisches Testverfahren zur Erfassung von Persönlichkeitseigenschaften. Im Gegensatz zu Leistungstests, welche die kognitive Leistungsfähigkeit messen, geht es in Persönlichkeitstests um die Beschreibung und Vorhersage emotionaler und motivationaler Aspekte des Verhaltens. Persönlichkeitstests werden in der Personalselektion und -entwicklung eingesetzt, um die Eignung von Kandidaten abschätzen zu können.

Persönlichkeitstests als Auswahlverfahren sind zum Teil umstritten und für viele Personalverantwortliche zugleich sehr faszinierende Testverfahren im Rahmen der psychologischen Eignungsdiagnostik. Sie sind umstritten, weil sie fast ausschließlich für die klinische Forschung entwickelt wurden und nicht für die Eignungsdiagnostik. Für Personalverantwortlicher sind diese Tests sehr wichtig, weil sie sich dadurch einen Einblick in das Innerste eines Bewerbers verschaffen können: in seinen Gefühlen, seiner Motivationen und seinen persönlichen Einstellungen. Die Tests werden in der Regel durch Fragebögen mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten durchgeführt.

Zu jeder Frage muss der Bewerber aus mehreren Antwortmöglichkeiten die für ihn zutreffenden ankreuzen. Hauptziel von Persönlichkeitstests ist es, Ausprägungen verschiedener Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensdimensionen zu erfassen. Bei Persönlichkeitstests geht es um die Selbsteinschätzungen des Bewerbers, der theoretisch den Test durch unehrliche Antworten manipulieren kann. Persönlichkeitstests enthalten deswegen immer mehr so genannte "Lügenskalen", die vermeiden sollen, das ein Bewerber bei der Durchführung der Tests lügt.

 

Zukunft und Entwicklung

Einstellungstests, insbesondere auch Internetbasierte stehen vor einer großen Entwicklung. Denn diese Verfahren erlauben die Vorselektion eines großen Bewerberkreises mit einer hohen Validiät, d.h. Aussagekraft und das Ganze bei überschaubaren Kosten. Es ist gerade bei großen Unternehmen ein Trend in Richtung internetbasierte Einstellungverfahren festzustellen.

Weitere Informationen zu Potenzialanalyse oder Eignungsdiagnostik.

 

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