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Eine Myriade von Ingenieurstellen bleibt vakant

Immer mehr deutsche Unternehmen stoßen im Bereich der Ingenieurrekrutierung auf gravierende Schwierigkeiten. Bundesweit können vakante Ingenieurstellen nicht besetzt werden. Besonders betroffen scheinen die wichtigen Wirtschaftsstandorte und stark bevölkerten Bundesländer Baden-Württemberg, Nord-Rhein-Westfalen und Bayern zu sein. Laut Daten des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln konnten im Jahr 2006 in Baden-Württemberg über 12.000 Ingenieurpositionen nicht besetzt werden. In dem Bundesland NRW blieben über 10.000 Ingenieurpositionen unbesetzt, in Bayern über 7.000, gefolgt von dem Bundesland Hessen und den neuen Bundesländern mit über 6.000 offen gebliebenen Vakanzen. Im Bereich Business Services, darunter Engineeringdienstleister, blieben ohne die Berücksichtigung der Bereiche Datenverarbeitung und Forschung und Entwicklung, im Jahr 2006 fast 15.000 Positionen unbesetzt. In den ingenieurtypischen Branchen Elektroindustrie, Fahrzeugbau, Metallerzeugung- und Verarbeitung waren insgesamt mehr als 12.000 Positionen am Ende des Jahres immer noch vakant. Laut vielen Experten wird sich dieser Trend in den kommenden fortsetzten. Die Ingenieurlücke ist bereits heute sehr groß: Nach Einschätzungen von Experten des Verein Deutscher Ingenieure (VDI) fehlen in Deutschland 95.000 Ingenieure. (Quellen: www.iwkoeln.de, www.vdi.de)

Quelle: VDI, IW Köln, Studie Ingenieurlücke in Deutschland - Ausmaß, Wertschöpfungsverluste und Strategien