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Elektroindustrie und Fahrzeugbau - 40 % vakante Ingenieurstellen

In der deutschen Industrie und im Dienstleistungsbereich sind derzeit mehr als 650.000 Ingenieure/innen beschäftigt, doch der Bedarf an Ingenieuren/innen bleibt sehr hoch. Den größten Ingenieurbedarf haben Unternehmen aus den Branchen Elektroindustrie und Fahrzeugbau haben: Mehr als 40 Prozent haben aktuell vakante Ingenieurstellen. Es folgen die Branchen Ingenieurdienstleistungen, F&D und IT: Rund 36 Prozent der Unternehmen dieser Branchen haben aktuell vakante Stellen für Ingenieure.

 

Produzierende Industrie kämpft mit Rekrutierungsschwierigkeiten

Die Mehrheit deutscher Unternehmen ist mit der derzeitigen Ingenieurverfügbarkeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt unzufrieden. Laut einer Unternehmensbefragung vom Jahr 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des VDI zum Thema „Ingenieurmangel in Deutschland“ haben zahlreiche Industrieunternehmen und Dienstleistungsunternehmen, insbesondere die Bereiche Engineering, Forschung und Entwicklung und IT, schwerwiegende Probleme bei der Rekrutierung von Ingenieuren. Mehr als jedes sechste Unternehmen, dass Ingenieure/innen beschäftigt, hat Rekrutierungsprobleme und somit einen Ingenieurbedarf. Die Branchen mit den auffälligsten Rekrutierungsschwierigkeiten sind in der Reihenfolge Maschinenbau, Elektroindustrie sowie Forschung und Entwicklung: Mehr als 30 Prozent der befragten Unternehmen dieser Branchen haben Schwierigkeiten, geeignete Ingenieure/innen zu finden.

Ingenieursuche

Es folgen die IT-Branche mit 24,4 Prozent, Unternehmen die andere Dienstleistungen anbieten mit 22 Prozent und der Fahrzeugbau mit 18,2 Prozent. Die branchenübergreifenden durchschnittlichen Rekrutierungsprobleme liegen bei 17,2 Prozent. Die Branchen die unter diesem durchschnittlichen Wert liegen sind u.a. Chemie und verwandte Branchen, weitere Branchen der verarbeitenden Industrie, die Bauwirtschaft, Metallerzeugung- und Bearbeitung sowie Energie- und Wasserversorgung. Neben einer branchenspezifischen Darstellung des Problems, ist es auch interessant ein Blick auf die regionalspezifische Rekrutierungsschwierigkeiten der Unternehmen zu werfen: Unternehmen aus Bayern mit einer Quote von 20,9 haben die größten Probleme bei der Ingenieursuche. Es folgt der wichtigste Industriestandort Baden-Württemberg mit 19,9 Prozent, die neun Bundesländer mit 19,1 Prozent, Niedersachen mit 17,5 Prozent, Berlin, Bremen, Hamburg und Saarland mit 15,4 Prozent, Hessen mit 14,8 Prozent, Schleswig-Holstein mit 14,3 Prozent, NRW mit 13,9 Prozent und zum Schluss Rheinland-Pfalz mit 7,7. (Quelle: www.iwkoeln.de)

 

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