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Schwierigkeiten bei der Suche und Auswahl von Ingenieuren

Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag des VDI zum Thema „Ingenieurmangel in Deutschland“ ist eines der schwerwiegendsten Probleme, auf die Unternehmen bei der Rekrutierung von Ingenieuren stoßen, die geringe Zahl sowohl von jüngeren hochqualifizierten Bewerbern als auch von Bewerber mit Berufserfahrung.  Eine weitere Barriere im Rekrutierungsprozess ist die eingeschränkte regionale Mobilität. Fast drei Viertel der älteren Jobaspiranten zeigen hierbei zu wenig Flexibilität, während bei jüngeren Bewerbern die räumliche Flexibilität nicht das bedeutendste Ausschlusskriterium zu sein scheint. Ein Makel bei Absolventen und jüngeren Ingenieuren sind fehlende Qualifikationen und mangelndes Fachwissen. Fast drei Viertel der jüngeren Kandidaten die sich um eine Ingenieurstelle bewerben verfügen über unzureichende Markt- und Branchenkenntnisse.

Die Diskrepanzen zwischen dem was Absolventen in Hochschulen gelernt haben und dem was Unternehmen von ihnen anfordern sind oft sehr groß. Da ingenieuraffine Unternehmen von einem starken technischen Innovationsimpuls geprägt sind, wird neben detailliertem Grundlagenwissen bzw. Fachwissen vor allem Methoden- bzw. Systemkompetenzen verlangt. Des Weiteren erwarten Unternehmen kurze Studienzeiten, Auslandserfahrung, Soft Skills und betriebswirtschaftliches Know-how. Viele Unternehmen sind weltweit tätig, deshalb fordern sie von Bewerbern sehr gute Fremdsprachenkenntnisse sowie ein interkulturelles und international ausgerichtetes Denken und Handeln. Es handelt sich zum Teil um Wissen, das bereits während der Studienzeit von den entsprechenden Lehrkräften vermittelt werden müsste. Ein relativ geringe Rekrutierungsbarriere sind nicht erfüllbare Gehaltsvorstellungen. (Quelle: www.iwkoeln.de)

 

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